Am Samstag, den 5. November 2016, fuhren sieben Feuerwehrmitglieder nach Groß Gerungs um sich im Bereich Atemschutz in einer gasbefeuerten Übungsanlagen fortzubilden.
Die Atemschutzgeräteträger Christoph Jungherr, Stephan und Thomas Schierhuber, Christian und Lukas Schulmeister, Manfred Spirk und Peter Weinmann nahmen an der Ausbildungsstufe 4 im Bereich Atemschutz (Heißausbildung in gasbefeuerten Übungsanlagen) teil.
Diese Ausbildung umfasst mehrere Themenbereiche, zuerst werden in einen Theorieblock die Ausbildungsstufen im Bereich Atemschutz und eine Sicherheitsbelehrung durchgeführt. Anschließend wurde die Handhabung des Hohlstrahlrohres erklärt und beübt und wie man sich die nötigen Schlauchreserven (auslegen in Buchten oder Loops) für einen Innangriff vorbereiten kann. Danach ging es für alle Teilnehmer mit der entsprechenden persönlichen Schutzausrüstung (Einsatzbekleidung mit schwerem Atemschutz) zur Wärmegewöhnung in den Container, dabei ging es die Temperaturunterschiede in den unterschiedlichen Höhen zu spüren (zwischen Deckenbereich und Boden).
Bei der anschließenden Brandbekämpfung in Innenräume wurde Truppweise (3 Atemschutzgeräteträger) vorgegangen. Der Übungscontainer wurde von oben durch eine Tür bestiegen, hinunter ging es durch eine enge Wendeltreppe zur ersten Aufgabe. Es musste ein Brand gelöscht werden, in dem Gasflaschen standen und die Ventile wurden von einem Trupp Mitglied geschlossen. Danach ging es in den nächsten Raum weiter, dabei musste bei einer Tür richtig vorgegangen werden um eine Rauchdurchzündung zu vermeiden und weitere Brandstellen bekämpft werden. Jedes Mitglied des Trupps hatte alle Aufgaben zu bewältigen. Ein gemeinsames Gespräch mit dem Ausbilder bildete den Abschluss von ein paar lehrreichen und interessanten Stunden in Groß Gerungs.
Einige Teilnehmer unserer Wehr hatten vorher ein unwohles Gefühl. Nach der Teilnahme waren alle sehr erfreut, dass sie wichtige Erfahrungen für die Einsätze machen durften.
Thomas Schierhuber nahm an der Ausbildung mit zwei Mann der FF Großnondorf teil, dies zeigt, das die Zusammenarbeit der einzelnen Feuerwehren hervorragend funktioniert.
Solche Aus- bzw. Fortbildungen dienen dazu um unseren Mitmenschen bestmöglich zu helfen und das alle Einsatzkräfte wieder gesund nach Hause zurückkehren.