Am 27. September fand am ABC / Katastrophenhilfe - Übungsplatz Tritolwerk (Eggendorf, Bez. Wiener Neustadt) die Landesübung des Sonderdienstes Strahlenschutz des Niederösterreichischen Landesfeuerwehrkommandos statt. Von der Strahlenschutzgruppe Zwettl nahmen OLM Paul Schulmeister (Gruppenkommandantstellvertreter) und OBM Christian Schulmeister an der Übung teil. Weitere Übungsteilnehmer aus dem Bezirk Zwettl waren BM Werner Sinhuber (Gruppenkommandant, FF Zwettl-Stadt), VI Alois Heindl (FF Neupölla), OFM Joachim Jeitler (FF Großgöttfritz) und VM Herbert Langer (Stationsbetreuer Station 1, FF Großglobnitz).
Die Übung selbst wurde von der Strahlenschutzgruppe des Bezirkes Wiener Neustadt organisiert, wobei fünf anspruchsvolle Stationen für die Strahlenspürer aufgebaut wurden.
1. Station:
Brand eines Labors, in welchem radioaktive Stoffe gefunden wurden
Hier wurde die weitere Vorgangsweise nach einem solchen Einsatz, sowie die Zusammenarbeit mit den örtlich eingesetzten Einsatzkräften in Verbindung mit dem Sonderdienst Strahlenschutz beübt.
2. Station:
Verkehrsunfall eines ADR-Transporters im Gleisbereich
Die Übungsteilnehmer hatten eine Menschenrettung durchzuführen, wobei auch die Ladung des Fahrzeuges zu überprüfen war.
3. Station:
Auffinden von Strahlenquellen in einem Trümmerfeld
Es wurde aufgrund der Lage von Abschirmungsgegenständen (Betonteile - eingestürztes Gebäude), die Ausstrahlung von Strahlenquellen in alle Richtungen festgestellt. Hierbei stand ein Hubsteiger für Luftspürzwecke zur Verfügung.
4. Station:
Auffinden einer Strahlenquelle inklusive Berechnungen diverser Aufenthaltszeiten im Strahlenbereich
Diese Station musste aufgrund einer Koordinatenmeldung des Übungsleiters mit dem Navigationssystem angefahren werden. Die gestellten Aufgaben wie z.B. das Auffinden der Strahlenquelle, setzen von Absperrgrenzen, sowie der dazugehörigen Berechnungen wurden durchgeführt.
5. Station:
Probenahme und Personendekontamination
Bei dieser Station wurde die Probenahme (Bewuchs-, Boden- und Wischprobe) beübt. Im Anschluss daran wurden die kontaminierten Strahlenspürer in der Dekontaminationsstraße des österr. Bundesherres, sowie der Feuerwehr, dekontaminiert.